Novy's (Pony)Tagebuch

Zwergenstunde in Teufenthal

(Erstmal: Elba-Bericht folgt; hatte es irgendwie vergessen... :0/ )

 

Nachdem ich vor den Ferien schon mit Daniela von der Hundeschule Bully gemailt hatte, haben Kaya und ich uns gestern am Nachmittag auf den Weg in den Kanton Aargau gemacht. Daniela hatte dort eine spezielle „Zwergengruppe“ für kleine Hunde bis 10 kg (oder warens 8?) aufgebaut, die auch zwei Bekannte von mir vom Chihuahuanet besuchen. Und da das die naheste solche Gruppe von mir aus ist, wollten wir uns das ganze mal anschauen.

 

Nun ja, der Anfang war etwas chaotisch. Bereits in Aarau fand ich irgendwie meinen Zug nach Teufenthal nicht, weil ich mir irgendwie ne falsche Zeit und ein falsches Gleis aufgeschrieben hatte… OGO sei Dank habe ich dann jedoch doch noch die richtige Verbindung rausgefunden und bin zwar ne Viertelstunde später als geplant aber immerhin doch noch in Teufenthal angekommen.

 

Dort ging das Chaos dann jedoch erst richtig los *lach* Kaya und ich irrten auf der Suche nach dem Hundeplatz wie blöd durch Teufenthal. Irgendwann hab ich mir dann mit dem OGO Danielas Handynummer rausgesucht und liess mir den Weg erklären, stellte mich aber wohl immer noch zu doof dafür an. Schliesslich stellte sich heraus, dass ich in die völlig falsche Richtung gelaufen war. Daniela hatte sich mittlerweile mit dem Auto auf die Suche nach mir gemacht, fand mich auch, und so kam ich schliesslich doch noch auf dem Hundeplatz an.

 

Dort durfte Kaya dann gleich mal mit den anderen Hunden (hauptsächlich Chis und zwei Pudelchen) spielen und war nach anfänglicher Skepsis total begeistert. Schon nach kurzer Zeit mussten wir die Hunde jedoch schon wieder anbinden, und die eigentliche Stunde ging los. Als erstes mussten die Hunde unter Hütchen versteckte Leckerlis suchen. Dann kamen Übungen wie Slalom um die anderen Hundebesitzer und Hunde laufen, durch eine „Gasse“ dieser laufen und den Hund durch die Gasse abrufen.

 

Danach durften die Kleinen nochmal flitzen, und Kaya war auf einmal total begeistert von den beiden Pudel, rannte ihnen hinterher und schien richtig Spass zu haben. Auch mit Leo, den sie ja vom Chinet-Treffen her kannte, versteht sie sich nun gut (und ist grösser als er *grins*); in Saas-Fee konnte er ja noch nicht viel mit Kaya anfangen… Und irgendwie schafft es Kaya immer, auch die Hunde zum spielen zu kriegen, die sonst nicht spielen – wie z.B. die Chidame Daisy, die von Kaya total begeistert war.

 

Nach der Stunde waren Kaya und ich ziemlich durchgefrohren, aber es hatte uns beiden total Spass gemacht und wir werden nun auch weiterhin diese Gruppe besuchen. Der Rückweg war dann sehr viel unkomplizierter, wir waren gegen 20.30 Uhr wieder in Recherswil, wurden dort abgeholt und waren kurz darauf wieder zuhause.

 

1 Kommentar 22.10.10 10:12, kommentieren

Der Countdown läuft...

Aaaaah, noch… 19 Stunden, und dann geht’s ab nach Elba *___* Ich freu mich schon wie blöd Sonne, Strand, Meer, Kaya,… Das wird einfach genial! Hoffe ich zumindest… Vor allem was das Wetter betrifft. So um die 25° wären schon ganz nett, dann könnte ich auch mal ein wenig die Füsse ins Meer halten…

 

Die letzte Woche war noch relativ chaotisch… Wobei, Montag war unspektakulär. Könnte mich grad an nichts Aussergewöhnliches erinnern… Dienstags haben wir dann wieder mal Fuego angespannt, Laura und Michelle sind mitgekommen, und wir haben ne Runde ums Lutermoss gedreht. Fuego war unerwartet ruhig, allerdings hatte er mit uns dreien ja auch ordentlich was zu ziehen… Er hat auch ziemlich geschwitzt, schien aber Spass zu haben und gab sein Bestes.

Buddy war uns auch noch hinterher gerannt als wir losfuhren, und keuchte uns dann immer so ungefähr 50 bis 100 Meter hinterher; ab und zu waren wir auch so nett und haben auf ihn gewartet Das letzte Stück wollten wir ihn dann auf die Kutsche nehmen, doch das wollte er dann auch nicht… Nun ja…

 

Am Mittwoch war meine Mutter der Meinung, dass wir Kaya nun mal zu Hause lassen (in ihrem Büro eingesperrt), während sie mich zum Bahnhof bringt. Okay, wenn sie meint… Kaum im Büro angekommen, klingelte dann mein Handy: Kaya hatte ne Tafel Schokolade von ihrem Schreibtisch geholt und natürlich aufgemampft. Zwar war diese bereits angefangen, jedoch fehlten nur etwa zweieinhalb Reihen… Als Mama dann zurückkam, war die Kleine zum Glück fröhlich dabei, ihren Teppich vollzukotzen. Der Tierarzt meinte auch, Milchschokolade wäre nicht sooo schlimm, und da sie ja alles wieder auskotzte, war dann auch kein Besuch bei ihm nötig.

 

Abends bin ich dann noch kurz in Langenthal in den Fressnapf gelaufen, zuvor hatte ich zahlreiche Futterempfehlungen und –Zusammensetzungen gelesen und wollte mich dort nun mal umschauen ob ich was mit viel Fleischanteil und ohne Getreide finde… Tatsächlich fand ich etwas, was mehr oder weniger meinen Erwartungen entsprach, wollte bezahlen – und wurde natürlich prompt von einer Verkäuferin angelabert, die mich erstmal ausquetschte, was für einen Hund ich habe, ob ich immer Biofutter füttere etc., und dann „beriet“. Dabei fielen Aussagen wie „Das Verdauungssystem des Hundes ist nicht wie das eines Wolfes, sondern wie das eines Menschen“ oder „Tierärzte haben keine Ahnung von Hundefutter, die haben viel zu wenig Schulungen diesbezüglich, verdienen jedoch mit Royal Canin und ähnlichem sechsstellige Summen im Jahr…“ (Und was wollte sie mir verkaufen? Royal Canin Chihuahua-Welpenfutter… Schräg, oder?)

 

Schlussendlich habe ich dann doch nur das gekauft, was ich ursprünglich wollte – hauptsächlich auch weil ich nur noch 10.- dabei hatte, mein ursprüngliches Zeug schon gekauft hatte und joa… Aber meine Stimmung war natürlich am Boden. Nun ja… Ich krieg ja jetzt eh noch Futterproben von einer angeblich sehr guten Futterfirma, habe mir nun gestern noch das Futter, das ich ursprünglich wollte geholt und werde mal gucken was Kaya dazu sagt… Werds dann im Urlaub mal testen… Die Gratisdose, die mir die Verkäuferin im Fressnapf noch mitgegeben hatte (war wohl das einzige Gute an der Sache) wurde gestern erst mit skepsis, dann aber begeistert gefressen… Und Kaya ist ja allgemein schon mal gar nicht mäkelig, was das Fressen betrifft…

 

Gestern waren wir dann noch im Qualipet, um mir noch n paar Dinge für den Urlaub für Kaya zu holen. So wanderten dann Leckerli, Knabberzeug, Hundefutter, Lachsöl und n neuer Fressnapf für Kaya (der nicht so riesig ist wie ihr jetziger, aber auch aus Chromstahl) ins Körbchen. Kaya hatte zuvor, als wir den Laden betraten, wie blöd das grosse Kunststoffpferd neben dem Eingang angekläfft; sie hielt es wohl für ein echtes War echt genial. Und als wir drinn waren, kam dann noch ein weiterer Chi in den Laden, den Kaya aus ihrer Tasche heraus erst ankläffte, dann jedoch unbedingt mit ihr spielen wollte, als ich sie auf den Boden stellte, sodass sie mitsamt der Tasche umkippte und durch den Laden purzelte. Auch Samoa, der andere Chi (älter, aber deutlich Kleiner als Kaya) hätte wohl gerne mit ihr gespielt, durfte aber nicht…

 

Da endlich mein „Lohn“ gekommen war, wollte ich für Kaya dann noch ne faltbare Autobox kaufen, einfach damit sie im Auto geschützt war und dennoch mehr Platz hatte als im kleinen Rucksack. Nach einigem hin und her überlegen fiel meine Wahl dann auf eine geniale Körbchen-Transportbox-Kombination; zwar etwas teuer als die geplante Box, aber Kaya stieg sofort ein und blieb auch auf der Fahrt nach Hause ruhig darin liegen und fühlte sich wohl. Das Geniale an dem Ding ist, dass man den oberen Teil mit nem Reissverschluss einfach abmachen kann und dann ein Körbchen hat, so spart man Gepäck weil man kein zusätzliches Körbchen mehr mitnehmen muss (wen es interessiert: www.qualipet.ch und dann nach Sleepway suchen). Jedoch schien Chili das Ding noch fast toller zu finden als Kaya, kletterte zu Hause erstmal rein und kam dann nicht mehr raus *lach* Erst als ich den oberen Teil abmachte konnte sie sich wieder bewegen, blieb dann jedoch den restlichen Nachmittag im Körbchen liegen…

 

Und nun ist es endlich, endlich, endlich Freitag :D Irgendwie muss ich nur noch die Arbeit hinter mich bringen, kurz zur Post (u.a. Euros holen), fertig packen und ungefähr 20 CDs auf mein Lappi und dann auf den iPod laden (mir hats vor kurzem mal alles gelöscht, und ich hab Heinz  beim Festplatte übertragen gesagt, dass ich die Musik nicht mehr brauche und alles neu auf den Laptop laden werde… *seufz* Doofe Entscheidung, finde ich mittlerweile&hellip, zu den Ponys und mich von ihnen verabschieden, mit Kaya spazieren gehen, irgendwie den Abend hinter mich bringen, zu schlafen versuchen – und um drei Uhr morgens geht’s dann los :D Ich hoffe, ich krieg im Auto noch ein wenig Schlaf ab, und dass die Hundis sich ruhig verhalten… Aber we will see… Hach, ich freu mich :D

 

EDIT: Mittlerweile sinds nur noch 18.5 Stunden

1 Kommentar 8.10.10 08:33, kommentieren

Wanderung auf die Hasenmatt / WE 2. u 3. Oktober

Und schon ist ein weiteres Wochenende vorbei… Elba rückt langsam näher. Und ich hoffe, dass ich nen halbwegs anständigen Bericht zusammen bekomme… Puuh…

 

Letzten Freitag ist meine Mutter übers Wochenende nach Deutschland in die Nähe von Frankfurt zu einer Bekannten gefahren, die uns damals unsere ersten beiden Hunde vermittelt hat. Jays hat dann auf Kaya aufgepasst und wollte sie Nachmittags noch mit in die Stadt nehmen. Mittags rief sie mich dann jedoch an und meinte, dass Kaya wieder angefangen hatte zu kotzen und sie um 16.45 Uhr mit ihr zum Tierarzt könne; sie hatte ja schon am Wochenende zuvor gekotzt und Durchfall gehabt… Dann ging es der Kleinen jedoch wieder besser, sie frass normal und kotzte auch nicht wieder, und so sagte Jays den Tierarzt-Termin wieder ab und nahm sie trotzdem mit in die Stadt. Wir hatten ja sowieso noch Tabletten vom Tierarzt gegen Übelkeit etc.

 

Samstag Morgen war dann wieder Welpenstunde in Ramsei. Papa hatte mich abgesetzt und ging unterdessen mit den anderen Vierbeinern spazieren. In der Welpenstunde hatten sie uns dieses Mal aufgeteilt. Die „Grossen“ zusammen und Kaya, den kleinen Westie Onya und erst noch einer der beiden Labi-Brüder in eine zweite Gruppe. Solange der Labi noch dabei war, kam Kaya dann jedoch wieder gar nicht mehr zum Zug, sodass der Labi kurzerhand wieder zurück zu den anderen geschickt wurde. Und dann gings ab, Onya und Kaya spielten wie verrückt, rannten rum und hatten so richtig Spass. Wir (vor allem Onyas Frauchen) hatten manchmal richtig Mühe damit, die zwei wieder zu uns zu rufen, so waren sie in ihr Spiel vertieft. Aber ich freute mich total; bisher hatte Kaya ja nur mit anderen Chis (und Chili) gespielt und traute den anderen nicht so wirklich…

 

 

Gestern waren wir dann mit allen vier Hundis auf der Hasenmatt wandern. Kaya entpuppte sich als ein richtiges Powerpaket, rannte voran und zu Papa und wieder zu mir zurück, sprang über die Steine und kletterte den Hügel hoch, und wenn ich sie mal in den Rucksack steckte wollte sie spätestens nach zehn Minuten wieder raus und weiter rennen. Wir wanderten hoch auf die Hasenmatt, machten dort eine Pause, und marschierten dann auf der anderen Seite wieder runter. Anfangs hatte Kaya noch alle uns entgegenkommenden Wanderer angekläfft, was sich dann aber mit der Zeit legte. Wir tranken im Restaurant Althüsi noch etwas und gingen dann das letzte Stück zurück zum Auto. Während Kaya noch immer wie ein junges Reh neben Papa her hüpfte, hätte sich Noly wohl bereitwillig in den Rucksack stecken lassen…

 

 

Den restlichen Tag verbrachten wir dann hauptsächlich auf dem Sofa, die Hundis schliefen und auch Dad und ich ruhten uns aus. Abends assen wir dann noch Raclette mit Grosi, Jays und ihren Freunden, und dann fuhr ich noch zu den Ponys. Eigentlich hatte ich Fu versprochen, ihn noch anzuspannen, doch nach der Wanderung war ich dann zu kaputt dazu. Ich habe mich nun mit Laura verabredet, dass wir morgen Nachmittag mal zusammen losziehen, sie hat ja momentan Ferien und ich kann mich dann weniger davor drücken ihn mal wieder anzuspannen… Ich hoffe ja nur dass es gut geht… Immerhin war er nun recht lange nicht mehr vor der Kutsche… Aber nun ja, wir werden sehen…

1 Kommentar 4.10.10 17:45, kommentieren

Fressnapftag in Aarau, 19. September

Puh, schon wieder Montag… Meinetwegen hätte das Wochenende ruhig noch ein paar Tage länger dauern dürfen. Vor allem jetzt, wo ich ja wieder „arbeite“ und unter der Woche nicht mehr soo viel Zeit für Kaya und Co habe… Und das letzte Wochenende war dann auch schon wieder so verplant, dass mich meine Ponys kaum zu Gesicht bekommen haben…   Samstag Morgen war morgens um viertel vor neun Welpenstunde in Ramsei. Kaya war – natürlich – die Kleinste; der einzige Hund, der noch so halbwegs in ihrer Grösse war war ein junger Westie. Ansonsten hatte es noch einen jungen Mali, ein Labrador-Baby und einen kleinen Windhund. Kaya interessierte sich jedoch so gut wie gar nicht für die anderen, sass auf unseren Füssen herum, knurrte die anderen an und wurde schliesslich mit dem Kommentar „ist nun mal eine, die nicht spielt“ abgetan… 



Als wir wieder zurück waren, verbrachte ich den restlichen Tag hauptsächlich auf dem Sofa und sah fern, ging abends noch zu den Pferden, war ein wenig am PC und ging schliesslich noch mit Dad ins Kino, mir „The Expendables“ anschauen. Der Film war eigentlich gar nicht so übel und hat mich auch gleich für eine neue FF inspiriert. Mal gucken, ob und wann ich das ganze anfange aufzuschreiben… Am Sonntag machte ich mich mit Kaya dann auf den Weg nach Aarau zum Fressnapftag. Nach einer gemütlichen Zug- und Busfahrt erreichten wir schliesslich die Rennbahn, auf welcher schon total viel los war. Ich bekam am Anfang noch eine grosse Plastiktüte in die Hand gedrückt und dachte noch, dass ich die wohl nie voll kriegen würde…



Etwas Ziel- und Planlos begann ich auf dem Gelände rumzuirren und lief beim Hunderennen gleich mal Yami in die Arme.   Nachdem sie bzw. Sessi das Rennen absolviert hatte, machten wir uns mit einer Freundin von ihr auf den Weg zum Esszelt und assen etwas (in meinem Fall eine riiiesige Portion Bami Goreng, welche aber wirklich super war. Trotz Kayas und Sessis Untertützung schaffte ich sie nicht. Danach machten wir uns auf den Weg zum Platz hinter dem Showring, auf welchem die Hundemodeshow stattfinden würde, an welcher Sessi ebenfalls mitlaufen musste. Nachdem wir eine Weile dort gesessen hatten, machten wir uns auf den Weg um uns die Stände noch ein wenig näher anzuschauen und ggf. einige Futterproben und ähnliches abzustauben. So landeten wir schliesslich beim Rogz-Stand, wo dann doch noch einiges mehr als Futterproben in meiner Riesentüte landeten (wie war das noch mal mit „Ich krieg die eh nicht voll?" Kaya bekam eine Regenjacke und endlich ein eigenes Bettchen, beide Sachen hatten nur 10 Fr. gekostet.



Wir gingen zum Treffpunkt zurück, und während Sessi und Yami die Modeshow liefen, passte ich auf die Sachen von ihr und den restlichen „Models“ auf. Danach tauchten Yamis Eltern mit Aya auf, und wir liefen schliesslich mit ihnen noch mal übers Gelände, tranken noch einmal etwas, und dann war auch schon die nächste Modeshow. Schliesslich machten Kaya und ich noch mal eine Runde über das Gelände (ohne etwas zu kaufen). Als ich danach zurück zum Platz ging, war Yamis Bruder mit Samantha aufgetaucht, und mein Hund, der ja bekanntlich „einfach nicht gerne spielt“, tobte mit ihrer fast gleich alten Artgenossin durch die Gegend. Auch ein anderer Chi, der uns noch über den Weg lief, wurde sofort bespielt. 



Nach der letzten Modeshow drehten wir noch eine letzte Runde über den Platz und machten uns schliesslich auf den Weg zum Ausgang. Während Yami und Co für ein Softeis anstanden, rannte ich schliesslich doch noch mal zum Rogz-Stand zurück und holte Kaya noch eine violette Leine mit passendem Halsband. Zurück bei Yami und Co ass ich noch mein Softeis, und wir machten uns auf den Weg zum Ausgang. Zum Glück kam auch gerade ein Shuttlebus um die Ecke, und so verabschiedete ich mich von Yami und fuhr zurück zum Bahnhof.  Dort hatte ich direkt eine Verbindung nach Olten und dort kurz darauf einen Zug nach Solothurn.



Dort wurde ich abgeholt und direkt zum Stall gebracht, wo ich noch eben mistete, mit Dad die Pferde reinholte und wieder nach Hause fuhr. Nach dem Abendessen kuschelte ich mit Kaya noch ein wenig vor dem Fernseher, bevor wir schon relativ früh ins Bett gingen. Auch in der Nacht war sie noch total auf Kuschelkurs, sie hat es wohl richtig genossen mich wieder fast die ganze Zeit um mich zu haben, und war heute Morgen auch wieder dementsprechend grummelig, als Mama mich zum Bahnhof brachte.

4.10.10 17:40, kommentieren

Chihuahuanet-Treffen in Saas-Fee, 10.-12.09.

Am letzten Freitag war es endlich so weit:  Für Kaya und mich ging es ab ins Wallis. Dort würden wir uns mit einigen anderen Chinetlern und ihren Chihuahuas trefffen. Kurz nach halb fünf stiegen wir in Burgdorf in den Bus und fuhren nach Bern, wo wir erstmal umsteigen mussten und dann weiter nach Visp fuhren. Dort nahmen wir als letztes den Bus bis nach Saas-Fee. Kaya hatte die ganze Fahrt hindurch friedlich in ihrer Tasche geschlafen.



In Saas-Fee angekommen, wurden wir von Fränzi abgeholt, welche uns direkt zum Hotel ihrer Eltern brachte. Kurz stellte ich meine Sachen in mein Zimmer, und dann gings auch schon runter in den Speisesaal, wo wir erst etwas tranken und kurz darauf mit Fränzis Eltern etwas assen. Die restlichen vier Chinetler kamen erst gegen 21.30 Uhr in Saas-Fee an, sodass wir schon mal etwas essen wollten.



Als sich die Gaststube nach dem Essen geleert hatte, holte Fränzi ihre beiden Chis Molly und Benji. Benji versuchte immer wieder, Kaya zum spielen aufzufordern, worauf diese jedoch nicht wirklich einging. Man merkte ihr an, dass sie gerne wollte, sich aber einfach noch nicht so recht traute. Etwas später trafen dann auch die restlichen vier ein: Sarah mit Emma, Alessia mit Sally, Desi mit Leo und Yami mit Sessi, Aya und Samantha.



Die Bande tobte daraufhin gleich mal um die Tische, nur Kaya spielte nicht wirklich mit und sass lieber auf meinem Schoss, während die anderen rumflitzten. Während die anderen noch ihre Pizzas und Sandwiches assen, beschlossen wir, später noch ein wenig das Saas-Feeeer Nachtleben unsicher zu machen. Ich konnte Kaya bei Fränzis Mutter lassen, und wir machten uns auf den Weg in die Metro Bar. Ca. um 2:00 Uhr kamen wir wieder zurück. Kaya, Benji und Molly schliefen alle drei bei Fränzis Mutter im Bett, dennoch schien meine Kleine froh zu sein die restliche Nacht bei mir zu verbringen.



Am nächsten Morgen hatten wir uns zwischen 8:30 und 9:00 Uhr zum Frühstück verabredet. Ich kam mit kaya kurz nach halb neun runter, nur Sarah und Alessia waren schon dort. Kurz darauf tauchten auch Yami und Desi auf, etwas später auch Fränzi, und als alle gefrühstückt hatten, machten wir mit den Hunden einen kleinen Dorfrundgang. Kaya war durch die anderen Hunde  hochmotiviert und ging munter vorwärts. So liefen wir durch Saas-Fee, überlegten uns ob wir noch rodeln gehen wollen (leider war die Bahn noch geschlossen) und gingen schliesslich noch für das geplante Grillieren am Mittag einkaufen. Wir waren DIE Attraktion in Saas-Fee, wurden bestaunt,, fotografiert, gefilmt etc.



Nach dem Einkaufen gingen wir zurück zum Hotel, wo die Hunde nochmal auf der Wiese rumrennen durften, während wir noch auf Maggie, Sina und Emmi warteten, welche uns an diesem Tag ebenfalls zum grillieren begleiten würden. Schliesslich trafen die drei ein, und Emmi mischte sofort die Gruppe auf. Sie war auch die erste, die es schaffte, Kaya zum spielen aufzufordern.



Schliesslich machten wir uns auf den Weg auf  einen Hügel, auf dem wir grillieren wollten. Es wurde angefeuert, und wir machten es uns gemütlich. Die Hunde tollten herum (wobei Kaya jedoch lieber auf mir oder den anderen Menschen herumsass)., die Würste wurden gegrillt und wir verbrachten einen schönen Nachmittag an der Grillstelle. Gegen 16.00 Uhr machten wir uns auf den Weg zurück ins Dorf, wo wir noch einen Coup assen und uns danach auf den Weg zurück zum Hotel machten. Dort liessen wir die Hunde spielen – mittlerweile war auch Kaya aktiv dabei – und tranken den ersten Glühwein des Jahres.



Später assen wir im Hotel noch Raclette, und die meisten beschlossen, noch einmal Saas-Fee unsicher zu machen. Yami und ich waren jedoch zu müde dafür, und so machten wir es uns in ihrem Zimmer bequem und schauten uns noch einen Film an. Danach ging ich mit Kaya noch einmal nach draussen, bevor wir uns unter die Bettdecke kuschelten und schliefen.



Am nächsten Morgen waren wir die ersten beim Frühstück und schon fast fertig mit essen, als Sarah und Alessia auftauchten. Die anderen waren teilweise bis 3.00 Uhr morgens unterwegs gewesen, und so dauerte es etwas länger als am Vortag bis wir komplett waren. Wir setzten uns noch eine Weile nach draussen, bevor wir uns auf den Weg zu einem etwas abgelegenen Restaurant machten. Kaya tobte wie eine verrückte herum, spielte mit den anderen in ihrem Alter, und es machte richtig Spass, ihr dabei zuzuschauen.



Beim Restaurant angekommen, tranken und assen wir etwas und bestaunten die vielen Tiere dort (Lamas, Esel, Ziegen, ein Kamel etc.), bevor wir uns gegen Mittag wieder auf den Rückweg  machten. Wieder rannten Kaya, Benji und Samantha wild durch die Gegend, bis wir wieder in die Nähe des Dorfes kamen und Kaya den Weg zurück ins Hotel auf meinem Arm zurücklegen durfte. Dort tranken wir nochmal was, liessen die Hunde spielen,  machten Abschiedsfotos und genossen noch einmal die Sonne und die schöne Aussicht.



Schliesslich verabschiedeten sich Sarah und Alessia, da sie noch den weitesten Heimweg hatten. Yami, Desi, Fränzi und ich teilten uns noch eine Pizza, bevor sich Desi und Yami gegen 15.00 Uhr ebenfalls auf den Heimweg  machten. Ich selber blieb noch etwas sitzen und machte mich schliesslich  mit dem 16.00-Uhr-Bus ebenfalls auf den Heimweg. Die Rückfahrt verlief sehr ruhig,. Kaya verschlief wieder das  meiste, und bereits um 18.20 Uhr  waren wir wieder in Burdorf, wo wir die letzten Minuten mit dem Auto zurückfuhren und uns noch einen gemütlichen Abend machten



1 Kommentar 4.10.10 17:37, kommentieren

Mobility in Oekingen

 

Schon vor einigen Tagen hatten meine Mum und ich ein Plakat gefunden, auf welchem ein Mobility bei uns in der Nähe ausgeschrieben war. Dabei handelt es sich um ein Spassturnier, auf welchem man mit den Hunden einen Parcours absolvieren muss. Wir waren vor einigen Jahren bereits auf einem Military (ungefähr dasselbe, nur dass die Posten dort auf eine gewisse Wegstrecke verteilt sind), was uns damals sehr viel Spass gemacht hat, da wollten wir uns diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen lassen, also haben wir heute Morgen Chili, Noly und Kaya eingepackt und sind hin gefahren.




Dort angekommen, mussten wir erstmal das Startgeld bezahlen, konnten auch kurzerhand Kaya den Kassiererinnen zum Babysitten überlassen, und dann gings auch schon los. Mag sein, dass die Reihenfolge der Hindernisse nicht ganz korrekt ist... Das erste Hinternis war eine relativ steile A-Wand, die Chili jedoch mühelos überwand. Dann musste sie sich auf ein wackelndes Brett setzen und dort eine halbe Minute sitzen bleiben, ebenfalls kein Problem für sie. Danach gings durch einen Agility-Tunnel und daraufhin war durch einen Reifen springen angesagt. Überhaupt kein Problem für die Kleine...




Auch der Regenschirm, den wir zwei mal öffnen und schliessen mussten, während der Hund still sitzen blieb, war kein Problem. Das nächste war jedoch schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt... Der Hund hätte ein Spielzeug ca. 15 m weit tragen müssen. Da aber ja (ausser Kaya :D ) keiner unserer Hunde apportieren will, wollte Chili natürlich auch diese Aufgabe nicht machen... Nun ja, egal.




Als nächstes mussten wir den Hund voran auf einen Tisch schicken, wo er dann einige Sekunden sitzen/stehen/liegen bleiben musste. Als Hilfe konnten wir zuerst so tun, als ob wir ein Leckerli auf den Tisch legten, was schliesslich auch bei Chili die richtige Wirkung zeigte. So meisterten wir auch diese Übung. Als nächstes war Slalom angesagt, was Chili erstaunlich brav und ohne an der Leine zu ziehen meisterte. Beim nächsten Hindernis mussten wir den Hund dann festbinden und uns eine Minuten hinter eine Sichtschutzwand stellen. Der Hund musste dann eine Minute dort warten, ohne zu bellen oder zu winseln. Auch dies war für Chili überhaupt kein Problem.




Als nächstes mussten Chili über einen Steg gehen und sich in der Mitte hinlegen. Daraufhin folgte eine Art Wippe aus zwei Fässern und einem Brett, auf welchem der Hund 30 Sekunden liegen bleiben musste. Danach ein Sprung und schliesslich musste ich Chili in einem Fahrradanhänger ins Ziel schieben. (irgendwas hab ich noch vergessen, aber was? *grübel*). Jedenfalls haben wir 14 von 15 möglichen Punkten erreicht und somit „bestanden“. Mama und Noly hatten etwas weniger Glück, sie bekamen nur 11 Punkte und haben deshalb knapp wegen einem Punkt nicht bestanden... Spass gemacht hats trotzdem, und es gab auch einen Trostpreis.

Nachtrag: Stimmt, irgendwann am Anfang war noch so ne Art Flattervorhang, wo die Hunde durchmussten. Natürlich auch kein Problem für Chili




Nachdem wir etwas getrunken, Croissants gegessen und Lose gekauft hatten, wagte ich mich mit Chili noch durch den Funparcours, wo wir total versagten *lach* Chili hatte scheinbar nicht mehr so wirklich Lust und rannte lieber unter den Sprüngen durch als dass sie drübersprang. Der Sacktunnel war dann jedoch wieder kein Problem für sie, und apportieren wollte sie natürlich auch dieses Mal nicht, obwohl ich ihr extra noch einen Stock gesucht hatte *grummel* Aber nun ja ^^ Wir haben uns dann als Preis ein Halsband ausgesucht, türkisfarben und weiss unterlegt, steht ihr eigentlich ziemlich gut




Jedenfalls hat das ganze total Spass gemacht, uns und den Hunden. Vielleicht werde ich nun zukünftig in dem Verein mit Kaya trainieren gehen, die scheinen dort echt cool zu sein. Von Kaya waren ja sowieso mal wieder alle total begeistert, der Fotograf hat uns die ganze Zeit verfolgt *lach* Mal schauen wann er die Fotos auf die Vereinshomepage stellt... Ich bin jedenfalls gespannt, Chili hat er nämlich beim Anhänger fahren auch noch geknipst, und Noly nach Mamas Aussagen ebenfalls




Puh, schon wieder „nur“ ein Beitrag über die Hunde... Ich muss wohl mal wieder was mit den Ponys machen... Mit Kincsi bin ich vor einigen Tagen kurz spazieren gegangen, was relativ gut ging. Ich staune immer wieder, wie unerschrocken der Kleine ist. Uns überholten Mofas, Roller, Autos, neben der Strasse grub Harnas fast die Weide um weil er nicht mit konnte – und er latschte gemütlich am langen Strick nebenher :D Nur als wir an einer Kuhweide vorbeikamen und die Kühe alle bockend angerannt kamen, hatte ich mit einem Mal einen wilden, piaffierenden, schnaubenden Hengst neben mir... Er liess sich aber problemlos halten. Muss wohl in den nächsten Tagen noch n paar Mal da vorbei damit er sich daran gewöhnt... Ansonsten ist er ja wirklich ne coole Socke... Ich muss überhaupt wieder etwas mehr mit ihm machen, Fu will ich auch mal wieder anspannen... Mal gucken ob ich Zeit finde (oder eher: nen Babysitter für Kaya *seufz*)...

1 Kommentar 5.9.10 19:46, kommentieren

Glücklich :)

Puh, wie schnell die Zeit vergeht... Morgen ist Kaya schon seit zwei Wochen bei uns. Einerseits kommt es mir vor, als ob ich die Kleine erst gestern abgeholt hätte, andererseits ist es, als ob sie schon immer bei mir gewesen wäre... Ich kann mir ein Leben ohne das kleine Tierchen schon gar nicht mehr vorstellen. Und sie wird bestimmt nicht mein letzter Chihuahua sein

 

Mittlerweile hat sich die Kleine hier richtig gut eingelebt. Chili hat sowas wie die Ersatzmutter-Rolle übernommen, die beiden spielen oft miteinander, kuscheln und rennen zusammen rum. Benji hat sie soweit akzeptiert; es besteht gegenseitig kein wirkliches Interesse, aber auch keinen Hass oder ähnliches. Bei Noly müssen wir noch ein wenig aufpassen, aber es geht schon von Tag zu Tag besser.




Kaya ist mittlerweile jedermanns Liebling, alle die sie sehen und kennen lernen sind sofort in sie vernarrt; auch die, die anfangs von ihrer Anschaffung überhaupt nicht begeistert waren. Dennoch zeigt die Kleine deutlich, zu wem sie gehört. Sie rennt zu den Leuten, springt an ihnen hoch etc. und flitzt dann sofort zu mir zurück, ständig hin und her. Wenn sie jemand „fremdes“ hochhebt kommt es vor, dass sie die ganze Zeit zittert, bis sie wieder zu mir kommt.




Überhaupt werde ich die ganze Zeit auf Schritt und Tritt von ihr verfolgt, nicht mal mehr alleine aufs Klo kann ich ;-) Aber das stört mich nicht mal wirklich... Immerhin halte ich es auch kaum ohne sie aus... OK, nachts ist es manchmal nicht soo toll, dass sie sich am liebsten direkt auf mein Gesicht legen würde nur um mir so nahe wie möglich zu sein, aber mittlerweile haben wir diesbezüglich Lösungen gefunden, die trotzdem noch genügend Körperkontakt für uns beide mit sich bringen *grins* Die Nacht schläft sie meistens durch bis ungefähr morgens um sechs, wo sie dann das erste Mal wieder raus muss




Alles in allem: Ich habe es noch keine Sekunde bereut, sie zu mir geholt zu haben, trotz all dem Ärger am Anfang. Das mit der Stubenreinheit wird langsam, sie zeigt mir nun wenn sie mal raus muss und pinkelt mühelos draussen im Garten, auch wenn das Gras noch nass ist ;-) An der Leine lief sie ja sowieso von Anfang an wie ein Profi. Und sie zeigt immer wieder deutlich, dass sie kein Tussi- bzw. Handtaschenhundchen sein will, so wie sie teilweise rumflitzt und tobt. Und sie hasst es auch regelrecht rumgeschleppt zu werden und flitzt oft mal eben schnell die Treppe hoch, damit ich sie auch bestimmt nicht tragen kann *grummel*

 

Wenn wir sie hingegen irgendwohin mitnehmen bleibt sie problemlos in ihrer Tasche oder im Hunderucksack und schläft dort auch ruhig. Auch als wir letztes Wochenende in Thun babysitten waren, war sie die ganze Fahrt hindurch ruhig und hat geschlafen und sich durch nichts stören lassen. Auch beim spazieren gehen bleibt sie schön ruhig im Rucksack bis ich sie runterlasse und sie ihre 15 Minuten, die sie momentan darf, laufen lasse.



Soo, und da ich nicht mehr weis was ich noch schreiben könnte, hier noch einige Fotos:

 

 

20.8.10 12:05, kommentieren