Novy's (Pony)Tagebuch

Kaya

 

Ich weiss nicht mehr genau, wie die Schnapsidee entstanden ist, dass ich nun umbedingt und so schnell wie möglich einen Chihuahua haben MUSS. Der Wunsch nach einem eigenen Hund „nur für mich“ war ja schon länger da, mir war klar, dass ich es nie im Leben durchbringen würde irgend was grosses anzuschleppen, und ausserdem hatte ich einer Bekannten ja schon des öfteren angedroht demnächst ihre kleine Chi-Dame zu entführen... Wieso also nicht einen eigenen suchen?



So ging es los... Die Bekannte hatte in letzter Zeit des öfteren mal Fotos von Hunden, die ein Zuhause suchen, auf Facebook gestellt, und irgendwann war schon mal die Rede von nem Notfall gewesen, wo 40 Chi's ein neues Zuhause suchten. Also wurde – natürlich ohne ein Wort zu meinen Eltern – erstmal besagte Bekannte angeschrieben und um Rat gefragt und nebenbei Gratis-Inserate studiert.



Noch immer mit der Bekannten schreibend, welche auf eine Antwort von der Kollegin mit den 40 Notfällen wartete, schickte ich schliesslich einige Mails los und erhielt auch prompt Antworten. So gingen einige Mails hin und her, und als ich schliesslich die Hoffnung aufgegeben hatte von den Inseratleuten noch irgendwas zu hören, gab mir meine Bekannte noch die Website eines Züchters aus dem Ausland, der seine Welpen auch in die Schweiz brachte.



Als dort der Kontakt bereits hergestellt war und ich mir bereits einen Welpen von dort ausgesucht hatte, bekam ich überraschend doch noch eine Antwort von der einen Hobbyzüchterin. Die Hündin, für die sie einen Platz gesucht hatte, war besichtigt und gleich mitgenommen worden, aber sie hätte noch ihre Schwester, die von ihrer ersten Familie wieder zurückgekommen wäre. Ich könne ja mal vorbeikommen und mir die kleine Kaya anschauen.



So stieg ich also letzten Samstag in den Zug nach Willisau, wo mich Brigitte, die Züchterin, am Bahnhof abholen würde. Nach 1.5 Stunden, die mir eine Ewigkeit vorkamen, war ich schliesslich dort und fand nach kurzem Suchen schliesslich auch Brigitte. Wir fuhren zu ihrem Haus, wo uns auch schon eine Horde Chihuahuas, zwei Schäferhunde und eine dicke Katze entgegengewuselt kamen. Und schliesslich holte Brigitte noch meine kleine Kaya raus.



Wir setzten uns auf die Terrasse, wo wir etwas tranken, während Kaya zufrieden auf meinem Schoss vor sich hin schlief und wir uns unterhielten. Die restlichen Chis wuselten unterdessen um unsere Beine herum, hüpften auf die freien Stühle etc. Schliesslich meinte Brigittes Patentochter plötzlich, sie würde gerne wissen wie Kaya später mal aussieht, woraufhin ich wie automatisch meinte: „Ich schick euch dann Fotos.“ Brigitte grinste mich nur an und meinte: „Dann nimmst du sie also?“ Mit Blick auf das Häufchen Hund auf meinem Schoss sagte ich schliesslich zu.



So ging es also wieder lange 1.5 Stunden, diesmal noch mit einem Hundebaby im Gepäck, zurück nach Hause. Meine Eltern, welche noch immer nichts davon gewusst hatten, warnte ich unterwegs mit einer SMS vor; sie waren, milde ausgedrückt, nicht gerade begeistert, vor allem mein Vater nicht... Doch bereits am selben Abend kam er noch zu mir hoch in mein Zimmer, knuddelte Kaya und Chili, die beide bei mir im Bett schliefen, und somit war das Eis gebrochen und die kleine Maus durfte bleiben.



Mittlerweile hat sie sich schon recht gut bei uns eingelebt. Wir lieben uns abgöttisch, sie rennt mir auf Schritt und Tritt hinterher und würde am liebsten in mich hinein kriegen. Mit den drei anderen Hundis läuft es auch sehr gut; vor allem mit Chili hat sie sich verbündet, sie ist nun wohl sowas ähniches wie Kayas Tante oder grosse Schwester. Benji akzeptiert sie anstandslos, obwohl die kleine freche Maus ihn schon mal in die Nase gebissen hat als sie auf meinem Schoss sass und er zu nahe kam. Bei Noly sind wir noch etwas vorsichtig; er knurrt noch öfters wenn sie sich begegnen, hat aber noch nie Anstalten gemacht ihr was zu tun...



So bin ich also kurz entschlossen und mehr oder weniger ungeplant (oder zumindest nicht langfristig geplant) zur Hundebesitzerin geworden, und es ist einfach total toll. Ich liebe dieses kleine Tierchen so abgöttisch, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen... Sie ist einfach sowas von wundervoll... Und wird in Zukunft bestimmt des öfteren hier im Blog auftauchen. Und nun, quasi zum Abschluss, noch einige Fotos:


Chihuahua,Baby,Kaya rder=0>

 

 

Verstecken spielen unter der Rhabarberpflanze:

 

1 Kommentar 10.8.10 23:30, kommentieren

Urlaubs-Quotes Hamburg & Holland 2010

Grauer Minibus: *Auf Parkplatz fahr*

Vany: Sind das jetzt die, die wir eben überholt haben? Diese Polen?

Jays: Nee, das waren keine Polen, das waren Pelgier!

 

Vany: *In Hamburg durch ein Kaufhaus stolper*

Mam: Huch, pass auf!

Vany: Ich wollte nur nen Seit zur Schritte machen!

 

„Wir haben nen Schrank, den kann man aufmachen!“

 

Hühner: *Durch Volendam watschel*

Papa: *Entzückt ist* Guckt mal, die haben Füsse!


 

Wir fahren über ne Brücke, darunter ein Fluss mit nem Schiff, das Sand siebt (?)

Vany: Das sieht aus wie ein schwimmendes Fisch!

Eltern: ?

Vany: Ähh Schiff!

Eltern: ??

Vany: Argh, ich meine Flugzeug!

 

Jays: *Aus Restaurant komm*

Ne Horde Typen: *vorbeigeh*

Typ: *Jaysiih anglotz*

Anderer Typ: Lueg die nid so ah, die isch z chlii!

 

Wir laufen über den Hotelparkplatz und schauen uns die Nummernschilder an.

Vany: Oh, Finnen! Ach nee, Franzosen...

Am nächsten Tag:

Vany: *Auf Auto deut* Oh, noch mehr Finn...zosen!

2 Kommentare 30.7.10 17:30, kommentieren

Ein Experiment

 

Gestern habe ich mit Fuego mal wieder ein kleines „Experiment“ gewagt. Ich war in letzter Zeit zufällig im Reitforum auf einen Thread zum Thema „Schweifriemen“ gestossen und habe daraufhin ein wenig gegoogelt, ob es denn auch möglich ist ohne diesen zu fahren. Ich konnte mir nämlich durchaus vorstellen, dass sich Fuego deshalb manchmal beim Fahren so anstellt – kann ja auch nicht sonderlich angenehm sein... Also fuhr ich zum Stall, streute und holte dann die Pferde wieder rein.


Fuego gönnte sich nur ein Maul voller Heu und stand dann die ganze Zeit am Paddock“tor“, als ob er wissen würde dass ich noch etwas mit ihm machen will. Ich holte unterdessen meine Kutsche und alles hervor und fütterte kurz unsere Päppelkatze, bevor ich ihn dann schliesslich holte, nur kurz die wichtigsten Stellen putzte und dann gleich mal das Selett auflegte. Ich befestigte das Sieltec-Hintergeschirr wieder daran und öffnete dann dessen Schweifriemen. Ursprünglich hatte ich vor, noch ein weiteres Stück Seil daran zu befestigen und dann die beide zusätzlichen Riemen am Hintergeschirr zu befestigen.


Jedoch passte das Hintergeschirr irgendwie hinten und vorne nicht mehr, und so entschloss ich mich, es gleich „ohne alles zu versuchen“ und habe das gesamte Hintergeschirr wieder ausgeschnallt. Zuvor hatte ich bereits die Schere der Kutsche noch etwas verstellt, sie ist nun sozusagen gerade (zuvor ging sie ja vorne leicht zusammen), sodass Fuego vorne ordentlich Platz hat. Zuvor hatten sich des öfteren die Leinen im Bogen der Schere verfangen, wenn mein Pony mal wieder meinte, eine Vollbremsung einlegen zu müssen...


Dann wurde also angespannt, und Fuego hob reflexartig den Schweif an, als ob er immer noch einen Schweifriemen drinn hätte. Auch die ersten Schritte waren etwas verkniffen, bevor er zu begreifen schien: „Hey, ich kann mich frei bewegen! Nichts mehr was drückt und ziept!“

So ging es dann los, ich hatte sicherheitshalber immer einen Fuss auf der Bremse, was sich dann aber fast als Unnötig erwies, denn ich hatte selten so ein lockeres, entspanntes und cooles Pony vor der Kutsche.


Lediglich einmal gab es kurze Probleme, als wir zu einer überdimensionalen Schlauchrolle kamen, welche zum Felder bewässern eingesetzt wurde. Ich hatte jedoch schon damit gerechnet und trat rechtzeitig auf die Bremse, als das Fu einen Sliding Stop hinlegte. Wie gewohnt versuchte er, rückwärts zu rennen und machte, als er gegen die Kutsche stiess einen überraschten Satz vorwärts und ging weiter. Dooferweise war er dabei über den einen Strang getreten, sodass ich dann doch abstieg, ihn wieder entwirrte und ihn dann erstmal an dem „Ungeheuer“ vorbeiführte, wendete und wieder zurück ging und schliesslich wieder aufstieg und ohne weitere Probleme daran vorbei fuhr.


Die Fahrt ging genau so locker weiter wie sie angefangen hatte, und ich fasste langsam Mut und liess Fu auch Traben und kurz Galoppieren, wobei er die „neu gewonnene Freiheit“ ausnutzte und richtig Gas gab, aber immer noch kontrollierbar war. Auf dem Rückweg fuhren wir gleich nochmal an dem „Ungeheuer“ vorbei, diesemal ohne Probleme; nun schienen ihm eher die Rohre am Wegrand gefährlich zu sein, aber er ging ohne zu murren daran vorbei. Ich versuchte ihn noch etwas näher dran zu lenken, damit er sie beschnuppern konnte und sah, dass sie harmlos waren. Aber näher als auf ca. nen Meter wollte er dann doch nicht ran. Egal, er ging ja trotzdem brav dran vorbei...


In flottem Trab ging es dann zurück bis ins Dorf und in gemütlichem Schritt wieder zum Stall zurück. Dort spannte ich aus. Fuego wirkte richtig glücklich und dankbar, wollte kuscheln und wurde auch ordentlich gelobt und beknuddelt. Ich wusch und ölte ihm noch kurz die Hufe und brachte ihn dann auf den Paddock. Danach wurde noch mein Grosser ein wenig beknuddelt, und schliesslich räumte ich mein Zeug weg und machte mich dann, den Jungs noch ein „Gute Nacht!“ zurufend, auf den Heimweg.

1 Kommentar 1.7.10 10:57, kommentieren

Familienzuwachs

Eigentlich wollte ja Lena ein neues Pferd, nicht ich... In Betonung auf "eigentlich" 


Aber das ganze nun mal von vorne...

Leider mussten wir Cindy ja letztes Wochenende über die Regenbogenbrücke schicken, weil altersbedingt einfach ihre Beine nicht mehr wirklich wollten... Die Süsse ist stolze 32 Jahre alt geworden.


Zuvor hatten ihre Besitzerin Lena und ich ausgemacht, dass wir dieses Wochenende an die BEA, eine schweizer Pferdemesse, fahren wollen. Also fragte ich vor einigen Tagen nach, ob sie denn nun trotzdem mitkommen würde. Sie meinte daraufhin, dass sie das auf jeden Fall wollen würde, und wir verabredeten uns eigentlich für heute. Dann jedoch bekam ich am Donnerstag eine SMS, ob wir auch erst am Sonntag hinfahren könnten, sie würden sich am Samstag, also heute, noch ein Pferd anschauen gehen und ich könne mit, wenn ich wolle. Im Chat mit Lena erfuhr ich dann noch mehr über den Kleinen. Ein Schimmelchen, etwa 1.45 gross und zehn Jahre alt. Es wurde lange nichts mit ihm gemacht, und nun muss er weg, weil die Besitzer Probleme mit dem Tierschutz haben und deshalb nicht alle ihre Pferde behalten können. Schlachttermin stand bereits fest...



Natürlich bin ich mitgefahren, und nach einigem Rumirren erreichten wir schliesslich den geplanten Treffpunkt. Kurz darauf trudelte schliesslich auch Paula, die Freundin des bisherigen Besitzers, ein und lotste uns zum Hof. Schnell wurde klar, woher die Probleme mit dem Tierschutz kamen: Die Pferde lebten noch in Standhaltung und die Stalldecke war definitiv zu niedrig um darin Grosspferde zu halten... Nun soll zwar alles umgebaut werden, dennoch müssen nach Auflage des Tierschutzes nun einige Pferde weg...

So betrachteten wir uns also Schimmelchen Harnas und seine übrigen Stallgenossen, welche übrigens alle ausnahmslos in Top-Zustand waren und super gepflegt, wurden zum Mittagessen eingeladen und waren total begeistert von Harnas, als wir uns diesen schliesslich auch noch in Bewegung anschauen konnten. So war es also bald schon beschlossene Sache, dass das Schimmelchen zu uns kommen wird. Wir sind dann immer wieder hin, um ihn zu knuddeln, und irgendwann steckte schliesslich der kleine zweijährige daneben seine Nase rüber und begann mit mir zu kuscheln. Als wir dann das nächste Mal zu Lenas Mama und den Stallbesitzern zurück gingen, meinte ich eigentlich nur scherzhaft: "Der kleine schwarze daneben will wohl auch mit." Wenn ich gewusst hätte, was diese Worte verursachen würden...

Jedenfalls meinten die Stallbesitzer nur: "Ja, macht doch, nehmt ihn mit! Der hat den selben Schlachttermin wie Harnas..."
Gedanke 1: Soll ich?
Gedanke 2: Nein, das kann ich nicht bringen...
Gedanke 3: Meine Eltern würden mich Killen...


"OK, ich nehm ihn..."

Ähm, ja, und so bin ich zu einem neuen Pferd gekommen... Vielleicht etwas mehr zu ihm: Er heisst Kincsem (benannt nach einem ungarischen Rennpferd; der Name bedeutet "mein Schatz", wird im August oder September drei Jahre alt und ist momentan etwa um die 1.40 m gross, soll aber laut Besitzer ca. 1.45 bis 1.50 werden. Seine Mama ist ein Pony (keine Ahnung was für ne Rasse genau), sein Papa ein Schweizer Halbblut. Er ist ein total knuffiger dunkelbrauner und momentan noch Hengst, was sich dann aber, sobald er hier ist, schnellstmöglich ändern wird...

Und gestern Nachmittag kam dann ein Anruf von Lena: Wir müssen zum Stall, die Pferde kommen! Wir haben uns also schnellstmöglich auf den Weg gemacht. Beim Stall angekommen, stand schon ein Auto mit Pferdeanhänger auf dem Vorplatz; von hinten konnte man einen weissen und einen braunschwarzen Popo erkennen

Die Vorbesitzer hatten die beiden gleich persönlich vorbei gebracht, und wir brachten sie dann in den Offenstall. Die Shettys waren noch auf der Weide. Die beiden flitzten erstmal vom Stall in den Paddock und wieder zurück, beschnupperten Stall und Boxen etc. Ich habe Kincsi dann von seinem alten Halfter befreit, der arme hatte schon Druckstellen auf der Nase. Das neue, das ich ihm gekauft habe, passt ihm zum Glück perfekt. Erst wollte er es sich nicht so wirklich anziehen lassen, aber schussendlich gings dann.

Beim Wälzen hat Kincsi dann erstmal das Abtrennband zwischen ihm und Harnas kaputt gemacht, er hat sich aber relativ schnell beruhigt, und dann sind beide zusammen rumgeflitzt. Wir haben dann schliesslich die Shettys reingeholt, grosses Beschnuppern über die Boxenwand, Fuego hat gequietscht wie ne Stute  Wir haben dann Kincsi und Harnas wieder in ihre Boxen gebracht und das Abtrennband wieder gespannt.

Heute Morgen war dann alles noch ganz, und die zwei standen völlig entspannt auf den Paddocks. Wir waren positiv überrascht, aber vermutlich ist es schon ein grosser Unterschied für die beiden von Standhaltung zu nem Stall, in dem sie frei wählen dürfen, ob sie raus oder rein wollen... Kincsi kam auch sofort zu mir, hat mich beschnuppert und liess sich streicheln und schliesslich schon viel besser aufhalftern als am Vortag. Ich bin dann ne Runde mit ihm die Strasse auf und ab gegangen, was sehr gut lief. Er ist ein echter Schatz.

Später will ich dann nochmal hin, noch mit Fuego ne Runde fahren und Kincsi zumindest putzen, vielleicht auch nochmal ein wenig rumführen. Hach, aber ich freu mich  Er ist so ein Schatz...

2 Kommentare 11.5.10 12:59, kommentieren

31. März: Abbruch Nr. 2...

...wenn auch dieses Mal von meiner Seite aus *seuufz* Dabei sah anfangs alles eigentlich gar nicht so schlecht aus... Aber irgendwie war da trotzdem ein schlechtes Gefühl, vielleicht wegen dem schnellen Wechsel und dass ich da ja praktisch überhaupt nichts mitzureden hatte und das ganze einfach über meinen Kopf hinweg entschieden wurde... Aber nun mal von vorne... 

    

Okay, also, wo fang ich an... Hmm... Erstmal habe ich festgestellt, dass es hier wirklich völlig anders ist als in Nivala. Die Leute, das Haus, und überhaupt... Vor allem heute und überhaupt in den letzten Tagen habe ich mich immer mal wieder dorthin zurückgewünscht ... Ich vermisste es; die Familie, Miska, das Haus, die Umgebung, die Dunkelheit in der Nacht, die „Freiheit“...  

   

Auch wenn ich eigentlich grundsätzlich ein richtig tolles Wochenende hatte. Am Samstag Morgen hat mich Suzy um acht rum geweckt (huch?) und meinte, es gäbe Frühstück. Dort habe ich dann erfahren, dass ich nun scheinbar doch am Samstag auch noch arbeiten muss -.-' Nun ja... Eigentlich macht arbeiten und nicht arbeiten hier ja keinen soo grossen Unterschied, weil ich auch in der Freizeit ständig mit der Familie zusammensitze und mit dem Zwerg spiele etc.

  

So gings dann erstmal in die Stadt, einkaufen und so, wo ich meistens den Zwerg im Buggy vor mich her schieben durfte. Das ganze verlief eigentlich ohne weitere erwähnenswerte Zwischenfälle, und danach holten wir Hugo vom Fussballtraining ab und fuhren dann nach Hause, wo es erstmal Futter gab – und zwar so richtig schön ungesundes *lach* Pommes, Würstchen, so ne Art Hühnchenfrikadellen und sowas halt – und zum Nachtisch wie fast immer Eiscake...

    

Danach hab ich erstmal mit Hugo und Mika zwei Spiel gespielt und joa... ich bin grad nicht mehr sicher, ob das auch an dem Tag war oder erst am Sonntag, aber irgendwann an dem WE haben Hugo und ich uns noch ne Mr. Bean-DVD angeschaut und dazu Popcorn gegessen. Und irgendwann – ich glaub das war dann am Sonntag, bin mir aber nicht sicher – haben sie mir dann auch noch nen ganz tollen Willkommenskuchen gebacken und mir ein kleines Geschenk überreicht.

    

Na ja, diese Gedanken von wegen „ich gehöre hier nicht hin“ und das Gefühl, dass das ganze hier einfach falsch ist, blieb trotzdem irgendwie, auch wenn ich es mir noch immer nicht so recht erklären konnte. In Nivala hatte ich mich von Anfang an und bis zum Schluss zu Hause gefühlt, und hier war es einfach immer nur... seltsam. Obwohl mich der Zwerg und der Hund total lieben, ich im Normalfall mit Komplimenten überhäuft werde und naja...

   

Und gestern kam dann der Hammer. Ich war aufm Klo, und dort steht so ne Dose mit ner Mango-Bodylotion oder sowasem rum, die ich dann mal aufgemacht habe, um daran zu riechen. Dabei klebte dann von dem Zeug auch n bisschen was am Rand, das mir dann an der Hand kleben blieb, woraufhin ich es halt eingeschmiert hab – immerhin steht das Zeug dort so öffentlich rum, dass es wirklich jedem, der dort aufs Klo geht, zuruft: „Benutze mich!“

   

Jedenfalls kam ich dann zurück und Suzy meinte plötzlich, es rieche nach Mango. Sie ist dann auch gleich mal ins Bad, kam mit der Dose in der Hand zurück und fragte mich, ob ich davon genommen hätte. Ich natürlich, nein, hab nur drann gerochen, was ja auch stimmte. Da meinte sie dann auch sofort von wegen ich solle doch das nächste Mal fragen und überhaupt... oO Okay...

   

Nach dem Abendessen, ich sass bereits in meinem Zimmer und las, rief sie mich dann plötzlich nach unten und fragte mich ernsthaft, ob ich Hugos Fleisch vom Teller geklaut hätte o___O Ähm...? Mal abgesehen davon, dass ich zu dem Zeitpunkt, als Hugo noch am essen war, schon bereits wieder vom Tisch weg war – habe ich es wirklich nötig, nem achtjährigen sein Essen zu klauen? Was denken die eigentlich von mir?!

 

Später, ich war gerade irgendwas am tipseln, kam Suzy dann noch in mein Zimmer und hat mich nochmal voll angepflaumt wegen den beiden Sachen. Und sie habe auch noch mit Elise telefoniert, die auch gesagt hätte, ich habe bei ihr Essen geklaut o___O Bitte? Es hiess dort doch klipp und klar, dass ich mir nehmen kann was ich will, was soll ich denn dort also bitte geklaut haben? Und dann meinte Suzy noch, und sie möge es nicht, wenn jemand die Schränke aufmacht und so. Toll .___. Ähm, ich war dabei die Spülmaschine auszuräumen, da muss ich doch gucken, wo ich die blöden Teller hinräumen muss. Immerhin hab ich ja keinen Röntgenblick und sehe durch Schranktüren...

 

Ähm ja, während dieser Standpauke ist mir dann mal unter Tränen rausgerutscht, dass ich nach Hause will und dass sich das ganze hier einfach total schlecht und falsch für mich anfühlt. Suzy meinte dann, es wäre meine Entscheidung, aber die Kids lieben mich ja nun mal so sehr und ich hätte mich nun mal an Regeln zu halten und blabla... Eigentlich ein Wunder, dass sie mich danach noch ins Internet gelassen hat... Dort hab ich dann mit einigen Leuten darüber gelabert (u.a. Auch andere Au Pairs), die mir dann auch geraten haben, in jedem Fall hier weg zu gehen und joa...

 

Ironischerweise habe ich dann in der letzten Nacht das erste Mal... nicht wirklich gut, aber zumindest besser als in den Nächten zuvor geschlafen und war deshalb heute früh auch relativ erholt. Dennoch... Und das war dann auch das erste, was Suzy mich fragte: Ob ich mich schon entschieden hätte ob ich gehen wolle, sie müsse sich sonst nach jemand anderem umsehen... Ich war erstmal überrumpelt und meinte, ich wisse es noch nicht, müsse erstmal mit meinen Eltern und überhaupt...

  

Da kam dann wieder der Spruch dass es meine Entscheidung wäre, die Kleinen mich ja so sehr lieben würden (jaa, so sehr dass ich schuld sein darf, weil der Grosse sein Fleisch ganz aufisst, was er vermutlich nicht hätte tun sollen...) und ich mich in jedem Haushalt an Regeln halten müsse und überhaupt, es seie nun mal nicht einfach Au Pair zu sein und... Habe ihr dann auch gesagt, dass es ja nicht nur deshalb wäre, ich (mir) nur nicht genau erklären konnte wieso noch...

   

Naja, jedenfalls wollte es heute nicht so richtig klappen mit der Arbeit, schon das Frühstück ist mir irgendwie leicht schief gegangen (war aber geniessbar), und mit dem Kleinen spielen wollte auch nicht so richtig klappen... Irgendwie hab ich den Vormittag dann doch noch vorbei gekriegt und auch noch mit meiner Mutter telefoniert, die dann auch meinte, ich solle doch nach Hause kommen und erstmal warten, bis ich die Antwort aus Norwegen bekomme.

   

Allerdings hatte ich der GM dort Elises Mailadresse gegeben, und wenn die ihr jetzt nun irgendwelchen Mist schreibt von wegen Essen klauen oder sowas und ich deshalb dort nicht hin kann... Ich weis nicht was ich dann machen würde. Elise umbringen. Oder mich – ja, wohl eher mich... *seufz* Aber vielleicht übernimmt das ja auch schon Suzy, wenn ich ihr gleich erkläre, dass ich mich nun entschieden habe und nach Hause fahren will...

   

"Nachtrag": Suzy hat mich am nächsten Tag erneut gefragt, ob ich schon wisse, ob ich gehen wolle oder nicht, woraufhin ich meinte, dass ich es noch nicht wisse, aber mich einfach irgendwie bei ihnen nicht so richtig wohlfühle. Daraufhin meinte sie, ich solle gehen... Sie hatte auch schon drei neue Interessenten... Bin mittlerweile zu Hause angekommen und weis nicht, ob ich es bereuen soll oder nicht... :0/ Ich vermisse Finnland jetzt schon...

4 Kommentare 4.4.10 00:19, kommentieren

24. März: Neustart in Tammisaari

Soo, nach einem Blitz-Familienwechsel bin ich nun also in Ekenäs/Tammisaari. Aber das ganze erstmal von vorne...


 


Vorgestern morgen haben Elise und ich meinen Rückflug gebucht, für Donnerstag, was mich schon ziemlich aus der Bahn warf und mich nicht mehr so wirklich was auf die Reihe bringen liess (das Arbeiten klappte zum Glück trotzdem). Und am selben Tag, einige Stunden später, hatte ich dann eine Mail von Susanna, meiner neuen Gastmama im Postfach. Sie hatten mich schon länger auf Au Pair World angeschrieben gehabt, und als mir Elise erklärte, dass ich nun doch gehen müsse, habe ich mein Profil reaktiviert und ihre Anfrage positiv beantwortet... Eigentlich hatten sie jemanden ab März gesucht (ok, es ist März, aber ich vermute auf Anfang Monat) und ich hatte nicht mehr damit gerechnet, dass sie sich noch melden würden... Nun ja, falsch gedacht...


 


So habe ich noch am selben Abend mit ihnen telefoniert. Dooferweise hatte ich ihnen erst ne falsche Handynummer geschickt, das erst spät bemerkt, und auch sonst wurde das Telefonat schlussendlich seehr chaotisch und überhaupt... Zuvor hatte ich gerade noch mit einer Familie aus Frankreich telefoniert, welche dann plötzlich aus der Leitung flog, und zwanzig Sekunden später rief dann Susanna an... Naja, jedenfalls wollte Susanna dann am nächsten Tag noch mit Elise sprechen. Ich habe dieser dann am nächsten Morgen gesagt, dass sie um 10.00 Uhr anrufen würde, und wir cancelten sicherheitshalber schon mal meinen Rückflug. Schliesslich telefonierten die beiden im Waschraum, während ich im Wohnzimmer auf die Kids aufpasste, und vereinbarten dann einfach mal ohne mich zu fragen, dass ich mich am selben Tag noch auf den Weg in Richtung Helsinki machen würde o__O


 


Ich wusste in dem Moment gerade nicht, was ich davon halten sollte, hatte aber auch nicht wirklich Zeit, darüber nachzudenken, denn nun musste ich im Eilverfahren meinen restlichen Kram einpacken (zum Glück hatte ich bereits damit angefangen nachdem wir den Flug gebucht hatten), wurde noch einmal von Markus geknuddelt und dann gings auch schon ab nach Ylivieska. Noch immer hatte ich das ganze nicht wirklich realisiert, hatte aber irgendwie ein Dauergrinsen auf den Lippen. Nur von Miska hatte ich mich nicht mehr wirklich verabschieden können. Sie spürte wohl dass sich was änderte, sprang total wild durch die Gegend und liess sich von mir nicht mehr anfassen. Völlig anders also sonst, wo sie z.B. Am Vortag morgens noch mit mir im Bett gekuschelt hatte etc. Ich werd die Kleine echt vermissen...


 


In Ylivieska gings dann, wie ursprünglich geplant, erstmal zu diesem Riesen-Shoppingcenter, wo wir jedoch nur knappe 45 Minuten Zeit hatten, bevor wir auch schon nach Ylivieska zum Bahnhof stressen mussten. Dort wurde die Zeit dann so knapp, dass ich mich nicht mal mehr wirklich von Elise und den Kids verabschieden konnten, jedoch standen die drei noch lange am Bahnsteig und winkten. Noch immer hatte ich nichts begriffen, strahlte einfach mal vor mich hin und hörte Musik. Elise hatte mir vorher noch etwas zu trinken gekauft, und auf der Fahrt nach Ylivieska hatten wir noch Lakritsi gegessen, doch ich traute mich dann irgendwie nicht, im Zug im Speisewagen was kaufen zu gehen und kam schliesslich kurz vor 17.00 Uhr mit relativ leerem Magen in Pasila an.


 


Dort sollte ich mich zum Hesburger begeben, wo Mika auf mich warten würde. Ich hatte mir schon ein schönes Burger-Essen erhofft, was dann jedoch leider nicht der Fall war, denn wir gingen sogleich zu Mikas Wagen, verstauten meine Koffer und fuhren los, wobei ich von Helsinki bis Tammisaari durchgehend zugelabert wurde *lach* War aber ganz witzig, und so musste ich wenigstens nicht allzuviel sagen ;0) Ich wurde auch gleich zu meinen Gründen wieso Finnland etc. ausgequetscht, wodurch wir auf die Musik kamen und Mika dann gleich mal meinte, ich könne ja dann mal aufn Open Air fahren und sowas... Susanna hat mich heute auch schon ne Liste mit meinen Lieblingsbands schreiben lassen, damit sie in der Zeitung und so für mich gucken kann wenn hier in der Nähe Konzis sind und so :0)


 


Aber nun zurück zu gestern... Wir erreichten schliesslich Tammisaari und Mikas und Susannas Haus (oder eher: Häuschen *grins* Klein, aber gemütlich), wo ich als erstes den kleinen Henrik zu sehen bekam und gleich mal einen Quietschanfall unterdrücken musste – der Zwerg ist sooooo knuffig *__* Jedoch hielt sich seine Begeisterung an mir in Grenzen, was sich heute jedoch schon legte, aber mehr dazu später ^^ Natürlich traf ich dann auch Susanna und den älteren Sohn Hugo, und kurz darauf wurde ich erneut ausgequetscht, von Bichon Frisé-Hündin Dita begrüsst, und kurz darauf gab es auch schon Essen. Ich war daraufhin nicht mehr wirklich zu gebrauchen und verzog mich schon um acht oder so in mein Zimmer, wo ich noch kurz meinen Laptop anschmiss und etwas an ner Story schrieb.


 


Die Nacht war... naja. Ich bin irgendwie nicht so wirklich zum Schlafen gekommen, u.a. Auch weil es hier ziemlich hell ist, aber daran muss ich mich wohl noch gewöhnen. Um sieben klingelte dann mein Wecker und ich machte mich erstmal auf den Weg zur Dusche. Als ich gegen halb acht in die Küche kam, zeigte mir Susanna gleich mal wie sie hier das Frühstück machen, und kurz darauf durfte ich dann mit Dita Hugo zur Bushaltestelle begleiten. Dabei redeten wir kein Wort miteinander, wäre wohl aber auch schwierig geworden, da er zwar englisch versteht (Susannan redet mit den Kids englisch) aber scheinbar nur auf schwedisch und finnisch antworten kann... Also haben Dita und ich mit ihm gewartet, bis der Bus kam und er eingestiegen war, und machten uns dann wieder auf den Rückweg.


 


Dort hatte klein Henrik (hab ich schon erwähnt, dass ich diesen Namen liebe? Aber nur aufgrund eines gewissen Bassisten *griins*) in meinem Zimmer ein ziemliches Chaos verursacht, denn bisher war das das Spielzimmer der Jungs und er hatte dann auch einige Spiele herausgenommen und quer durchs Zimmer verteilt. Ich hab mich dann einfach mal dazugesetzt, angefangen das Monopoly-Geld zu sortieren und dieses langsam wieder wegzuräumen und dann versucht mit ihm so ein komisches Pinguinspiel zu spielen, was aber nicht so richtig klappen wollte. Irgendwann sass er dann plötzlich mit dem Rücken zu mir, und ich begann einfach mal, mit den Fingern kleine Kreise und sowas auf den Rücken zu malen (T-Touch; falls das wem was sagt ;0) Iines hat das auch immer geliebt...). Irgendwie rutschte der Kleine dann immer etwas näher an mich heran, ich zog ihn schliesslich auf meinen Schoss (und das, nachdem er mich am Vortag noch nicht mal hatte anschauen wollen!), und irgendwann kippte dann sein Köpfchen zur Seite.


 


Ich konnte erst kaum glauben bzw. War mir auch nicht sicher, ob er wirklich eingeschlafen war, aber als er auf nichts mehr reagierte, hab ich ihn schliesslich vorsichtig auf mein Bett verfrachtet und dadurch bemerkt, dass er wirklich gerade schlief. Jedoch wachte er dann gleich darauf wieder auf, rutschte wohl reflexartig zu mir und erkannte dann, dass ich nicht seine Mama war. So gab es dann erstmal einige Tränen, die Susanna aber schnell wieder trocknen konnte, und schliesslich wurde ich mit dem Kleinen im Kinderwagen nach draussen geschickt. Tatsächlich schlief er nach einigen Runden durchs Quartier (Jaa, Quartier! Hier gibts Häuser! Menschen!) ein und ich machte mich auf den Rückweg, wo ich dann gleich nochmals mit Dita losgeschickt wurde xD Auch die erledigte kurz darauf ihr Geschäft, und wir machten uns auf den Rückweg.


 


Dort setzte ich mich erstmal zu Susanna, die gerade am kochen war, während der Kleine draussen im Wagen noch immer schlief, und wir unterhielten uns über alles mögliche, auch über meine Ponys etc., während wir assen, und sie meinte, dass sie schon in der kurzen Zeit, die ich nun mit Henrik verbracht habe, arbeitsmässig total viel geschafft habe und richtig froh sei dass ich hier bin :0)

Irgendwann wachte schliesslich auch Henrik wieder auf, und wir hatten gegessen, und nachdem er ebenfalls etwas gegessen hatte, blieb ich noch ungefähr zwei Stunden bei ihm im Wohnzimmer und spielte mit ihm mit allen möglichen Bällen, die wir uns zurollten/warfen, und erntete dadurch dann auch endlich das erste Lächeln von dem Zwerg. Überhaupt schien er mich nicht soo doof zu finden wie er tat, denn Mika meinte gestern Abend: „Vanessa is now 30 minutes here and Henrik don't cries...“; scheinbar hat der ne ziemliche Fremdel-Phase im Moment und mag es nicht wenn Fremde hier sind...


 


Nun sitz ich grad in meinem Zimmerchen und versuche, die Geschehnisse seit gestern Abend irgendwie in Worte zu fassen... Es war/ist nicht alles so toll wie es nun klingt, also gefühlsmässig, als ich heute früh mit Henrik spielte flossen bei mir auch schon mal die Tränen weil ich einfach irgendwie mit der Situation nicht mehr klargekommen bin und überhaupt (der Zwerg hat mich dann so richtig „besorgt“ angeguckt, falls man bei nem einjährigen schon von sowas sprechen kann), und eben war ich auch noch mal kurz davor, aber während ich das ganze hier so tipsle, fühle ich mich von Minute zu Minute wohler. Eben kam auch Susanna rein und hat mir ein Stück Kuchen und ne heisse Schokolade vorbeigebracht :0) Sie und Mika sind einfach total lieb, Dita liebt mich auch schon total und sitzt ständig auf mir rum (ich will sie immer Miska nennen...), und zum Zwerg hab ich ja auch schon nen Draht gefunden. Und mit Hugo ergibt sich das hoffentlich bald auch noch...

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19. März: Déjà-vu oder so... -.-'

Hmpf.

 

Da sitzt man gemütlich und nichtsahnend beim Frühstück, und plötzlich erzählt die Gastmutter, dass sie gerade dabei ist einen Kindergartenplatz für Saskia zu suchen und ich "danach nicht mehr gebraucht werde." Na ganz toll. Sie meinte dann auch, dass es sich für sie einfach immer noch nicht "richtig" anfühle, mich hier zu haben... Super, ich dachte, das hätten wir hinter uns... *seufz* Jedoch hat sie mir tausend mal versichert, dass es wirklich nicht an mir liegt.

 

Dabei lief es in den letzten zwei Wochen wirklich gut! Hab nichts kaputt gemacht , es gab sonst keine Probleme und überhaupt... Eigentlich fühle ich mich ja wirklich wohl hier... Als kleines "Highlight" habe ich jedoch heute noch eine Mail aus Norwegen bekommen, dass sich meine potentielle zukünfige Gastfamilie gut vorstellen könnte, mit mir zusammenzuarbeiten. Allerdings melden sie sich nun in etwa einem Monat wieder, weil, warum auch immern, noch nicht sicher ist ob ich da wirklich hin kann. Hmpf.

 

Eigentlich wollten wir heute noch shoppen fahren; erst hiess es nach Ylivieska, dann hier in Nivala, und nun ist Besuch hier (Markus hat Geburtstag) und ich weis nicht, ob es wirklich noch zu Stande kommt... meine Einkaufsliste wird irgendwie bei jeder Shopping-Ansage länger xD Mal gucken ob es überhaupt mal noch zu Stande kommt bevor ich weg muss... Hmpf.

 

Öhm, ja, was gibts sonst noch so zu erzählen... Elise hattte gestern noch Besuch von ner Freundin mit ihren zwei Töchtern, und ich musste mir echt das Lachen verkneifen. Die armen Kinder heissen doch tatsächlich Alma und Olga  Ich glaub in der Schweiz wäre man mit den Namen die Lachnummer der Schule... Keine Ahnung wie das hier in Finnland ist...

 

Aber ich wundere mich hier ja sowieso oft... So heissen Markus' Brüder Miko und Mikka - seehr fantasievoll *grins* Und irgendwie haben sies hier ja mit deuschen Namen... Schon alleine über Elise hab ich mich gewundert... Und die Tochter von einem von Markus' Brüdern heisst Julia. Dabei gäbe es doch soo schöne finnische Namen... OK, eher für Jungs, aber trotzdem...

 

Soo, aber nun muss ich aufhören... Wir wollen, mal wieder, draussen Würstchen grillen ^^ Shoppen fällt also wohl definitiv flach. Hmpf.

3 Kommentare 19.3.10 14:21, kommentieren